Frankenbikemarathon in Trieb – Rang 3 für Onkel Bernd

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Am vergangen Sonntag fand in Trieb bei Lichtenfels der 14. Frankebikemarathon und gleichzeitig dritte Wertungslauf zum internationalen Cube-Cup statt. Unter den insgesamt 434 Mountainbiker am Start befanden sich auch drei Sportler des Pegnitzer Vereins RADioAKTIV Racing.

Kai Geukes nahm die 40 km lange Runde in Angriff. Nach einem unglücklichen Start konnte er zur 15 Mann starken Spitzengruppe aufschließen. Als nach ca. 10km der erste längere Anstieg kam, forderte das extreme hohe Tempo der Führenden die ersten Opfer und so teilte sich die Spitzengruppe in mehrere kleine Grüppchen. Geukes befand sich zusammen mit zwei weiteren Fahrern in der ersten Verfolgergruppe. Als nach einer schnellen und technisch anspruchsvollen Abfahrt die Strecke geteilt wurde, vertraute Geukes seinen Begleitern und fuhr zusammen mit ihnen auf die Strecke, die nur den Fahrern der 80 km Runde vorbehalten war. Bis sie ihren Fehler bemerkten und wieder ihre Strecke erreichten, vergingen knapp 10 Minuten. Mit reichlich Wut im Bauch absolvierte er die restliche Strecke, doch das Rennen war für ihn praktisch schon gelaufen. Schlussendlich erreichte er mit einer Zeit von 1:50:28 noch Platz 10 von 27 Startern in der Altersklasse der 20-30 Jährigen. Insgesamt kam er als 33. aller 238 über die Mitteldistanz gestarteten Athleten ins Ziel.

Stefan Pickelmann startete auf der Langdistanz über 80 km. Er konnte sich zwar gleich nach dem Start in der Spitzengruppe einreihen, musste diese aber im weiteren Rennverlauf relativ früh ziehen lassen. Bis zum letzten Viertel des Rennens lag Pickelmann auf Platz drei, musste gegen Ende aber dem hohen Anfangstempo sowie den Folgen eines fremdverschuldeten Sturzes – ein anderer Fahrer hatte an einer Engstelle die Strecke blockiert und Pickelmann zum Ausweichen gezwungen – Tribut zollen und zwei Fahrer seiner Altersklasse ziehen lassen. Am Ende kam er mit einer Zeit von 4:10:58 als 5. von 11 Startern seiner Altersklasse ins Ziel. In der Gesamtwertung über die Langdistanz belegte er den 25. Platz von 108 Startern.

Ebenfalls auf die Langdistanz ging Bernd Hagen. Für den Amberger ging es nicht nur um eine gute Platzierung beim Marathon, sondern auch um die Verteidigung seiner Führung in der Masters 2 Klasse beim Cube-Cup. Hagen startete verhalten und probierte von Anfang an sein eigenes Tempo zu fahren. Dies hatte zur Folge, dass er zum einen seine Kräfte perfekt über die gesamte Renndistanz verteilen konnte, zum anderen aber auch, dass er die letzten 50 km praktisch alleine fahren musste und nicht vom Windschatten eines Konkurrenten profitieren konnte. Nichtsdestotrotz fuhr Hagen nach 3:46:28 als 3. von 32 Masters 2 Fahrern im Ziel ein. In der Gesamtwertung der Langdistanz belegte er somit den 8. Rang. Gleichzeitig gelang es Hagen mit dieser hervorragenden Leistung, die Führung im Cube-Cup auszubauen.

 

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