Marathon in Berlin – Berlin in C-Dur

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#PartOfOne42. RADioAKTIV war beim 43. Berlin-Marathon am 25. September dabei! Aber was bedeutet C-Dur? Dazu später. Zunächst die Fakten. Berlin ist eine Wucht! Absolut. Eine riesige Veranstaltung, super organisiert und das mit über 41.000 Startern. Da muss man unbedingt mal hin. Caro als aktuelles Berliner Kindl war die RADioAKTIV-Lauf-Queen und hat mit einer 3:47er Zeit gefinisht. Michael war genau 4 Stunden unterwegs.

„Ein Marathon ist nur ein Marathon, wenn man unter 4 Stunden ankommt“, heißt es. Also ist das das Ziel. Für Caro eigentlich kein Problem. Gesundheitliche Schwierigkeiten in der Woche vor dem Start, haben dann doch zur bangen Frage geführt, ob sich die Zeit für die Vorbereitung und die Mühen gelohnt haben. Für den Start gab es dann aber „grünes Licht“ und Caro hat ihr Ding durchgezogen. Trotz Krämpfen ab Kilometer 18 gekämpft und super gelaufen. Glückwunsch!img_2939

Der zweite Teil des Berichts ist der etwas persönlichere Teil eines Teilnehmers, der eigentlich fast nur mit dem Rennrad unterwegs ist.

Also geh ich vom Allgemeinen mal zum ich über und schreib ein paar Worte.
Trainingsplan? Viel RR fahren. Hat in 2012 doch auch funktioniert. Nachdem sich manch andere akribischst vorbereiten, wird zumindest in den letzten Wochen vor Berlin das Radeln zurückgestellt und die Sonntagsrunde auf dem evo gegen die Sonntagsrunde in Laufschuhen getauscht. Aber Intervalle? Steigerungen? Nicht wirklich. „Das wird scho.“ Aber die Nervosität war vorher sehr groß, ob das alles funktioniert.

In Kürze: Es hat geklappt. Mit Tausenden loslaufen, Zuschauer in Massen an der Strecke, München ist dagegen eine einsame Nummer, viele Bands und Trommler am Straßenrand, z. B. eine türkische Rockband am Kottbusser Tor und viel viel mehr. Perfekt. Ok, beim Laufen ein paar Drängler, manchmal a bisserl eng, aber so ist es halt. Einmal quer durch die Stadt und alles sehen. Berlin ist international, von USA, zu SA, bis Japan und ganz Europa. Yes! Nicht zu vergessen, dass Vorne noch ein Herr aus Äthiopien gewonnen hat. Als der im Ziel war, hatte ich ja schon die Hälfte…

Danke an die vereinsinternen Helfer: Danke an Lukas für die Physiotipps und die Übungen auf offener Straße in Buchau („Was hilft gegen Ziehen in der linken gaaanz verlängerten Oberschenkelmuskulatur, ganz oben, da am …?“) und an den Präsidenten, der im März auf Elba beim schmerzhaften Rad-Bergauf-fahren mit seiner Weisheit den Grundstein gelegt hat („Denk immer dran, es muss wehtun!“). So ein Ansporn bleibt im Gedächtnis.
Für den Abend vorher ist der Geheimtipp eines 2:36-Läufers übrigens Pizzaessen.

Was ist noch offen? Ach ja, C-Dur. Da sind wir beim Bernd vom Glore in Nürnberg, der mir die Laufschuhe mit dem Modell C-Dur „Handmade in Meck-Pom“ (und nicht in Asien, wie das so manch große Sportartikelfirma macht) empfohlen hat. Danke an Bernd und an den Hersteller Lunge (irgendwie passend): Mit gutem Gewissen gut gelaufen.

Und was ist jetzt mit den 4 Stunden? Ja, so ist es. Und 6 Sekunden. Tja, wenn dem Rennradler die Uhr nach 15 km ausfällt, bleibt als Orientierung der „Pacemaker 4:00“. Zur Sicherheit wird der überholt und dann trotzdem knapp drüber. Ärgerlich, aber trotzdem ist janz Berlin eene Wolke! Wuunderbar.img_2937

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