RADioAKTIV in den Alpen – eine Nachlese

Ötzi

Zwei Radmarathons – zwei Starter – der eine in der Schweiz, der andere in Österreich/Italien. Am 25. August in Andermatt, mit Kai – am 2. September in Sölden, mit Volker. Alpenbrevet und Ötztaler – zwei Klassiker. Hier ein kleiner Nachbericht:

Das 40. Alpenbrevet startete am letzten Samstag im August. Zur Auswahl standen bislang immer drei Strecken (Platin, Gold und Silber), neu jetzt gibt´s auch noch eine Bronzetour. Kai war für Gold am Start, vier Pässe mit insgesamt 5.094 hm. Aber das Alpnebrevet 2018 war anders: „Rund 2000 Heldinnen und Helden erreichten trotz Kälte und Nässe das Ziel in Andermatt! Rund 1/3 der Gemeldeten verzichtete aufgrund der Witterungsbedingungen auf den Start“, so die Veranstalter. Zum Teil war es sehr kalt und nass. „Beim Sustenpass nach dem Start war die zweite Hälfte noch ganz schön, beim Grimselpass war der ganze Anstieg über im dicken Nebel.

Alpenbrevet 2

Alphörner am Grimselpass

Geregnet hat es auf der Abfahrt vom Furka“, so Kai hinterher. Die Bedingungen waren aber insgesamt so schlecht, dass Kai von Gold zu Silber mit 3.675 hm wechselte – das haben andere RADioAKTIVE auch schon mal gemacht…

Alpenbrevet 1

Der Ötzi 2018 am ersten Sonntag im September hatte auch mieses Wetter – Abkürzen geht dort aber nicht. Die vier Pässe bleiben. Am Ende sind es über 220 km und 5.508 hm.

Ötzi2 (1)
Die Wetteraussichten waren unsicher, die örtliche Wetterwahrsagerin am Start verkündete aber: „Wenn eins sicher ist. Schneien wird es nicht!“ Volker hat am Timmelsjoch zum Schluss noch anderes erlebt… aber zurück zum Start.

Ötzi1 Ötzi2 (2)

Es war kalt, aber trocken. Erst mal abwärts und beobachten. In der ersten wirklichen Kurve auf dem Weg nach Ötz waren die ersten Crashs. Vorbei, puh. Jetzt Kühtai. Von 820 rauf auf 2.020 hm. Die Vorbereitung passt, am Berg werden viele eingeholt. Die angepeilte Zeit ist voll im Plan. Dann kann man ja schön abfahren, eigentlich. Aber: Es gibt Regen, schlechte Sicht, Kühe. Volle Fahrt ist anders. Ok, Brenner rauf, ne gute Gruppe suchen. Läuft. Labestation. Weiter. Pass drei. Der Jaufenpass wird zäher, das Wetter je höher es geht, nicht besser. Wieder Regen und kalt. Nach 2.090 hm war dann keine Sicht mehr, dafür noch sehr viel Wasser von oben. Keine Rennbedingungen.
Irgendwie die lange Abfahrt nach St. Leonhard machen und dann noch rauf auf 2.509 – das Timmelsjoch. Für Volker ging es hoch, für viele andere ging gar nix mehr. Zu kalt, zu nass und keine Abkürzung.

Zum Tunnel oben war er dann da, der langersehnte Schneeregen.

Ötzi

Kalt, nass, Schnee, null Sicht – beste Bedingungen sind anders. Glückwunsch Volker. Bei dem Rahmen, das Ding solo durchzuziehen. Respekt!

 

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